Steiners Deutschlandbild
"Deutschlands europäische Sendung"
Von Rüdiger Sünner
Aus Anlass einer Buch-Neuerscheinung, die den Kampf völkisch-nationalsozialistischer Kreise gegen die Anthroposophie dokumentieren will, fragt der durch eine Expertise über die okkulten Hintergründe des Nationalsozialismus hervorgetretene Autor Rüdiger Sünner nach den Untiefen und Potnenzialen von Steiners Deutschtum-Begriff.
Nachdem er sich bereits in zwei Publikationen mit den Antisemitismus- bzw. Rassismusvorwürfen gegen Rudolf Steiner beschäftigt hat, legt der Münchner Anthroposoph Lorenzo Ravagli nun ein neues Buch vor, das die aggressive Frontstellung vieler völkischer Autoren gegen Steiner zu Beginn des 20. Jahrhundert dokumentiert. Um es vorweg zu sagen: das Buch ist apologetisch und von einem Anhänger Steiners geschrieben, der nichts auf seinen Meister kommen lässt. Trotzdem überzeugt es durch eine recht saubere Herausarbeitung dessen, was Steiner etwa unter Begriffen wie "Judentum", "Rasse", "Volksseele", "Blut" etc. verstand, die für ihn etwas ganz anderes bedeuteten als für die völkische Bewegung. In einem zweiten Teil geht Ravagli auf die Äußerungen verschiedener völkischer Publizisten ein, die verdeutlichen, mit wieviel Ablehnung und Hass die meisten von ihnen auf die damals noch junge anthroposophische Bewegung schauten.
Steiners Verhältnis zum Judentum war von verwirrender Komplexität. Laut Ravagli kritisierte er wohl bestimmte Facetten dieser Kultur, aber aus dem Geist der Aufklärung heraus, der die Eigentätigkeit des denkenden Subjektes betonte. So sah Steiner im Zionismus einen Rückfall des modernen assimilierten Judentums ins Völkisch-Nationale und in der jüdischen Gesetzesethik eine Sammlung von Normen, die das moderne Individuum nicht mehr einfach unkritisch übernehmen sollte. Problematischer als solche Positionen, die ja auch in jüdischen Kreisen kontrovers diskutiert werden, sind bestimmte antijüdische Klischees in Steiners Werk, auf die bereits der Historiker und Anthroposoph Ralf Sonnenberg aufmerksam machte(1), die aber leider in Ravaglis Buch fehlen. Dazu gehören etwa Begriffe wie "Zersetzungsferment", mit dem bestimmte Tendenzen des jüdischen Geistes umschrieben werden, oder allzu eilfertige Gleichsetzungen von Judentum und Materialismus. Doch auch wenn nach dem Holocaust solche Stereotypen befremdlich klingen, berechtigen sie dennoch nicht dazu, Steiner vorbehaltlos zu den Rassenideologen seiner Zeit dazuzurechnen. Zu differenziert sind dafür seine umfangreichen Äußerungen, zu engagiert auch seine energische Bekämpfung des platten Antisemitismus etwa der völkischen Bewegung. Steiner verurteilte nicht nur die Glorifizierung irgendeiner "arischen" oder "germanischen" Rasse, sondern veröffentlichte auch etliche Aufsätze in den Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus, die heute kaum mehr bekannt sind und auch von Historikern oft übergangen werden. Dort geht er mit völkischen Autoren wie Eugen Dühring, Adolf Bartels oder Georg Ritter von Schönerer hart ins Gericht, deren Denken als "abgestandene Plattheiten" und "dumpfe Empfindungen" bezeichnet werden, als "Entthronung der Logik". Steiners Abwehr des Antisemitismus - so Ravaglis zentrales Argument - hängt zutiefst mit seiner Skepsis gegenüber dem Rassenbegriff zusammen, den er als überholt ansieht. Auch wenn Steiner sich bis etwa 1914 für die theosophische Lehre von den "Wurzelrassen" begeisterte, war doch damit etwas ganz anderes gemeint, als unser heutiges, hochsensibilisiertes Ohr darin zu hören meint. Es ist ein - in seiner esoterischer Abgehobenheit vielleicht problematischer - Versuch, Weltgeschichte in riesige prähistorische Zeiträume auszudehnen und kategorisch überschaubar zu machen, wobei die verschiedenen "Rassen" keineswegs in platten Schwarz-Weiss-Schemen gewertet werden. Schon für die griechische und römische Antike befand Steiner das kulturelle Element viel wichtiger als das ethnische und erst recht in der Neuzeit galt ihm die Kategorie des Individuums für bedeutender als Begriffe wie "Rasse", "Volk" oder Blut": ein entscheidender Unterschied zur völkischen Ideologie, die den Kollektivgeist immer höher bewertete. Die spätere Nazi-Parole "Du bist nichts, dein Volk ist alles", wäre Steiner ein Dorn im Auge gewesen und hätte allem widersprochen, was er z.B. in seiner Waldorf-Pädagogik anvisierte: die Entfaltung eines mit wachen Sinnen und freiem Urteilsvermögen ausgestatteten Individuums.
/zwVolksseele und Individualität/zw
Dennoch wirken Steiners Schriften bis heute provokativ, weil sie die Zugehörigkeit zu einem Volk durchaus für wichtig erachten, ein Gedanke, der heute im multikulturellen Westen eher auf Skepsis stößt. Doch Steiner denkt dies anders als die oft im Deterministischen und Biologistischen befangenen völkischen Autoren. Er findet nichts Verwerfliches dabei, über eine deutsche, englische oder italienische "Volksseele" zu spekulieren, solange dies nicht zu einer Vorrangstellung der einen über die andere führe. Dies aber sei schon aufgrund der anthroposophischen Reinkarnationslehre unmöglich, laut der jedes Individuum in wiederholten Erdenleben ohnehin alle Völker durchlaufen müsse, um so erst zu einem reichen Erfahrungsspektrum zu gelangen. Dies klingt eher nach Herder, der die diversen Kulturen der Erde "Schattierungen eines und desselben Gemäldes" nannte und nicht nach dem auftrumpfenden völkischen Postulat von der Dominanz alles Germanischen. Ähnlich urteilt Steiner über den Begriff des "Blutes", das für ihn nicht Träger einer Kollektivseele ist, sondern den Wesenskern des menschlichen Ichs beheimatet. Allein seine Ausführungen zur Vorrangstellung der "Fern-Ehe" (Mischehe) über die "Nah-Ehe" sind dazu geeignet, damals wie heute völkischen Propagandisten die Zornesröte ins Gesicht zu treiben: "Die Fern-Ehe gießt neues Blut dem Menschen ein, und diese Durchbrechung des Stammesprinzips, diese Mischung des Blutes, die bei allen Völkern sich findet und früher oder später auftritt, bedeutet die Geburt des äußeren Verstandes, die Geburt des Intellekts." Fast überflüssig zu betonen, dass Steiner Massnahmen zur "Rassenhygiene" wie das Verbot der Mischehe oder der Eliminierung "minderwertigen Lebens" durch Euthanasie ablehnte. Gerade die von der Anthroposophie entwickelte Heilpädagogik stellt bis heute eines der positivsten Modelle für den respektvollen Umgang mit Behinderten dar, in denen man nichts Defizitäres sieht, sondern ganz eigene und würdevolle Formen irdischer Inkarnation.
/zwFeindschaft der Völkischen/zw
Neben der sorgfältigen Klärung dieser missverständlichen Begriffe belegt Ravagli mit vielen Beispielen die Feindschaft vieler völkischer Publizisten gegen die Anthroposophie, was angesichts der oben genannten Haltungen Steiners nicht verwundert. Zu seinen Gegnern zählten intelligentere Vertreter wie der Religionsphilosoph Jakob Wilhelm Hauer, aber auch SS-Pamphletisten wie Gregor Schwarz-Bostunitsch oder der Hitler-Mentor Dietrich Eckart, der im Völkischen Beobachter gegen den "Irrsinn" des "ungarischen Juden" Steiner wütete. Wenn man deren aggressionsgeladene Sprache heute liest, fällt es nicht schwer, in ihren Reihen auch die Täter zu vermuten, die Steiner im Mai 1922 bei einem Vortrag im Münchner Hotel Vier Jahreszeiten umzubringen versuchten bzw. wenig später den Holzbau des Dornacher Goetheanums anzündeten.
/zwBevorzugung deutscher Autoren/zw
Ravaglis Buch, so sagte ich schon zu Beginn, ist bei aller sorgfältigen Recherche apologetisch und verkneift sich daher manche Zwischentöne und Differenzierungen. Wenn Steiner auch die Begriffe von "Volk", "Blut" und "Rasse" anders deutete als die völkische Bewegung, so hegte er doch - wie diese - eine ganz besondere Wertschätzung gegenüber "deutschem Geist" und "deutschem Wesen", das in vielem als vorbildhaft angesehen wurde. Auch wenn Steiners Reinkarnationslehre vom Durchlaufen aller Kulturen spricht und er im Volksgeist der Skandinavier, Russen oder Italiener vieles Positive sehen kann, so fällt doch eine eindeutige Bevorzugung deutschsprachiger Autoren in seinem Werk auf. Dabei kann es sogar geschehen, dass er deutsch-völkischen Dichtern zweiten oder dritten Ranges höhere Bedeutung beimisst als etwa einem Tolstoi oder Dostojewski. Einen Begriff davon gibt etwa seine heute nicht mehr ganz nachvollziehbare Vorliebe für den damals bekannten Schriftsteller Friedrich Lienhard, der leider in Ravaglis Buch nicht vorkommt. Dies ist insofern schade, als diese Beziehung noch tiefer hätte beleuchten können, was Steiner mit der besonderen "Mission" des deutschen Geistes meinte und wie wir uns heute zu diesem problematischen Thema stellen können. Lienhard, so sagte Steiner emphatisch bei einer Matinee zu Ehren des Dichters, zeige uns, "dass gerade deutschestes Wesen aus seiner Selbsterfassung heraus den Weg findet zum Ewigen eines idealen Weltbildes ... wie das ganze intime Mitfühlen mit den Schwingungen deutschen Wesens den Blick erweitert zur Allweltlichkeit, zum allweltlichen Anschauen, wie der deutsche Blick nicht einengt, wie er hinausführt auf den grossen weiten Plan, wo alles Menschliche zur Geltung kommt und nichts Menschliches missverstanden wird." (GA 281, 239) Steiner wünscht sich, dass viele - vor allem die Jugend - Lienhards Schriften lesen sollten und empfiehlt etwa auch dessen Gedicht Deutschlands europäische Sendung. Darin wird der deutsche Geist als Führer "zum Innenland des Unsichtbaren ... zu Gott und Geist" bezeichnet, der zerstört werde, wenn sich Hass in seine "heilige Sendung" hineinmische.
Solche Töne empfinden wir heute leicht als fremd und zu hoch gegriffen. Die Nazi-Parole, wonach die ganze Welt am deutschen Wesen genesen solle, kommt uns anmaßend vor und man versteht nicht sofort, wieso Lienhard und Steiner mit einer solchen Inbrunst von einer speziell deutschen "Sendung" sprechen.
Gerechterweise muss man hinzufügen, dass Lienhards völkisches Denken keine rassistischen oder explizit antisemitischen Töne kannte. Sein Urteil über das Judentum war differenziert und er favorisierte nicht die Dominanz irgendeiner Rasse, sondern das geistige Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts. Ähnlich wie der Hitlerattentäter Stauffenberg, der sich für den von Stefan George ersonnenen Begriff des "Geheimen Deutschland" begeisterte, sprach Lienhard von einem "heimlichen Deutschland", das er eine verborgene "Großmacht der Herzen" nannte, "deren Weisheit aus Märchen, Mythos und einzelnen Meistermenschen" bestehe. Damit meinte er nicht die Germanen, von denen viele völkische Gruppen schwärmten, sondern die Epoche des deutschen Idealismus, die er in seinem mehrbändigen Werk "Wege nach Weimar" erforschte, das auch Steiner zitiert. Beide sahen in diesem Zeitalter, zu dem etwa Hölderlin, Novalis, Hegel, Schelling, Herder, Goethe, Schiller sowie die Humboldt- und Schlegel-Brüder zählten, einen wichtigen Beitrag Deutschlands zu universalen Menschheitsfragen, den sie angesichts ihrer eigenen materialistischen und militaristischen Zeit als hochbedeutend empfanden. Für Steiner ist das eigentliche Wesen dieser vergangenen Epoche ein kosmisches Welt- und Menschenbild, in dem "Seelen"- und "Himmelswelten" zusammengedacht wurden und Kunst, Wissenschaft und Religion noch eine höhere Einheit bildeten. Wie Lienhard leidet auch er unter der Kunstproduktion seiner Zeit (um 1900), die stark vom Naturalismus und der neu entdeckten Psychoanalyse bestimmt ist und sich eher für die Abgründe der Seele als für ihre Verbindung mit dem Übersinnlich-Transzendenten interessiert. Daher wird der völkisch-traditionalistische Lienhard als ein Dichter gerühmt, der den Mythos wieder in die Literatur integriert und in seiner Naturlyrik das Weben der Elementarkräfte hinter der sinnlichen Oberfläche zu beschreiben vermag. Liest man dessen Gedichte heute, kann man nicht mehr recht verstehen, warum Steiner deren oft schwülstigen und idyllischen Ton so schätzte, zumal es in dieser Zeit etwa auch einen Hermann Hesse gab. Bei Lienhards Hauptwerk Wege nach Weimar ist es anders: Auch wenn man nicht jede Formulierung mag, so wird man doch wieder an die große spirituelle Dimension des deutschen Idealismus erinnert, an eine unglaublich produktive Schaffenszeit etwa zwischen 1770 und 1850, wo tatsächlich vor allem aus deutschen Provinzstädten (Weimar, Jena) eine Fülle von universalen Gedanken und Inspirationen in die Welt drangen. Trotz der Verschiedenheit ihrer Ausdrucksformen glaubten die daran Beteiligten an einen ewigen, göttlichen Geistkern im Menschen, der zu Begeisterung und Enthusiasmus anfeuert, alle Widrigkeiten des materiellen Lebens zu transzendieren vermag und nach dem Tode weiterexistiert. Das ganze Universum wurde als beseelt angesehen und das menschliche Denken galt nicht als eine bloß biologische Hirnfunktion, sondern schien angeschlossen an kosmische Kräfte, die auch in der Natur gestalterisch tätig waren. Daher glaubte man, dass die Schöpfung nicht allein wissenschaftlich-rational zu erfassen war, sondern durch Beteiligung von Intuition und künstlerischem Sensorium. Das führte nicht nur zu den Bildschöpfungen eines Caspar David Friedrich oder einer Naturlyrik, die wiederum das deutsche Kunstlied inspirierte, sondern auch zu der Naturphilosophie von Novalis, Schelling, Goethe oder Alexander von Humboldt, deren Erkenntnisse bis heute nicht recht gewürdigt worden sind. Das von Lienhard erforschte "heimliche Deutschland" wollte laut Steiner auf vielfältige Weise ergründen, "wie menschliches Werden mit kosmischer Entwicklung verbunden ist": ein Anliegen auch der Anthroposophie, die deshalb diese deutschen Dichter und Denker bis heute als Vorläufer ehrt.
/zwZwischen Selbstkritik und Neurose/zw
Doch wie verhalten wir uns bei allem Respekt vor deren Leistungen zu dem völkischen Unterton Steiners, für den "gerade deutschestes Wesen ... den Weg findet zum Ewigen eines idealen Weltbildes"? Hat nicht auch die englische, französische, italienische, russische und skandinavische Kultur Kunstwerke und Gedankenleistungen hervorgebracht, die ins Universale und Allgemeinmenschliche reichen? Warum dieser hohe und übertrieben selbstbewusste Ton? Kann es nicht auch eine Nummer kleiner sein? Wir Deutsche sind natürlich durch den nationalsozialistischen Größenwahn gebrannte Kinder, die jetzt im Gegenzug dazu neigen, eigene Traditionen zu verkleinern und herunterzuspielen. Steiner kannte diese z.T. auch neurotische Reaktionsform noch nicht und sonnte sich förmlich in der Fülle der philosophischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Potenz, die ja bis heute auch international als "deutsche Romantik", "deutsche Klassik" oder "deutscher Idealismus" bezeichnet wird. Für uns bleibt vermutlich nur der Weg des Fragens und Forschens, um hier wieder zu einem klaren Urteil zu kommen. Allein das gewaltige Werk Herders, das heute im Buchhandel nur noch in Auszügen erhältlich ist, birgt ungeahnte Schätze und Einsichten auch für unsere Zeit, ebenso die Naturphilosophie von Novalis und Schelling, die allerdings einen höchst geduldigen und konzentrierten Leser voraussetzt. Auch Goethe ist immer noch verschüttet unter dem Bildungsideal vergangener Generationen, woran selbst sein in den Medien breit gefeierter 250. Geburtstag (1999) nicht viel ändern konnte. Friedrich Schiller und Alexander von Humboldt tauchen gerade wieder auf, etwa in Titelgeschichten des Spiegel und neuen Gesamtausgaben bzw. Biographien. Ich würde sogar noch den jungen Marx zu diesem idealistischen Unterstrom deutscher Geschichte hinzuzählen, der in seinen "Pariser Manuskripten" noch die "allseitig entwickelte Persönlichkeit" des Menschen in den Mittelpunkt stellte.
Vielleicht ist es heilsam, dass diese Vertreter des "heimlichen Deutschland" wieder mehr in unser Bewusstsein dringen und unserer manischen Beschäftigung mit der Finsternis des Dritten Reiches lichtere Töne zur Seite stellen, die am Aufbau der Zukunft mitwirken können. Denn zumindest ahnen viele von uns, dass allmählich ein neues Menschenbild nötig wird, in dem Rationalität und Gefühl, Wissenschaft und Religion, Ökonomisches und Spirituelles anders miteinander vermittelt werden müssen als bisher. Lienhard brauchen wir dafür nicht, Steiner schon eher, in jedem Falle aber die große und uneingelöste Fülle von Inspirationen, die immer noch aus der Werkstatt des "heimlichen Deutschland" zu uns herübertönt. In seiner neuen, mitreißenden Schiller-Biographie nennt Rüdiger Safranski diese Epoche das "andere Schattenreich" unserer Vergangenheit, "das unvergessliche goldene Zeitalter des deutschen Geistes, ... Wunderjahre, die einem helfen, den Sinn für die wirklich wichtigen, für die geistvollen Dinge des Lebens zu bewahren."
1. Die Studie Sonnenbergs zum Thema Steiner und der Antisemitisus unter: www.antisemitismus.net
|