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Kontext Band 11

Christian Grauer: Am Anfang war die Unterscheidung

Von Jens Heisterkamp

Der ontologische Monismus – eine Theorie des Bewusstseins im Anschluss an Kant, Steiner, Husserl und Luhmann.


Neues Bewusstsein, Bewusstseinswandel, Bewusstseins-Erfahrung – Millionen von suchenden Menschen treiben diese Worte heute um. Was aber ist eigentlich Bewusstsein? Und wie kann man mehr darüber erfahren und denken als ein schwammiges „irgendwie“?

Das neue Buch „Am Anfang war die Unterscheidung“ von Christian Grauer zeigt einen denkbaren Weg der Bewusstseinsforschung auf, der kein neues „System“ aufstellt, sondern sich experimentell auf die eigene Bewusstseins-Erfahrung des Lesers bezieht. Grauer knüpft dabei an einen Tiefen-Strom in der Philosophie an, der mit Franz Brentano über Rudolf Steiner und Edmund Husserl eine wissenschaftliche Bewusstseins-Phänomenologie etablieren wollte. Während die Spaltung von Subjekt und Objekt, Idee und Wirklichkeit, Sein und Bewusstsein über Jahrhunderte das westliche Denken bestimmte, führt Grauer diese Gegensätze in seinem „ontologischen Monismus“ auf ihre ursprüngliche Einheit zurück. Nicht zuletzt durch den Einbezug der modernen Systemtheorie von Niklas Luhmann legt Grauer so eine philosophisch argumentationsfähige Grundlage für die Erfahrung der spirituellen Einheit von Welt und Mensch.

Der Autor studierte Philosophie und Linguistik in Stuttgart, Berlin und Urbino. Die vorliegende Studie ist seine erste philosophische Veröffentlichung.


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Christian Grauer: Am Anfang war die Unterscheidung.
Der ontologische Monismus – eine Theorie des Bewusstseins im Anschluss an Kant, Steiner, Husserl und Luhmann.
Info3 Verlag Frankfurt am Main 2007, 109 Seiten, Euro 13,60
Erschienen in der Schriftenreihe Kontext als Band 11.
ISBN 978-3-924391-37-9