Eine Auseinandersetzung mit Wilbers spirituellem Großentwurf
Ken Wilber - Kartographie des integralen Bewusstseins
Von János Darvas
Ken Wilber - das ist längst kein Geheimtip mehr für esoterisch interessierte Intellektuelle und Freunde der transpersonalen Psychologie. Inzwischen ist der 1949 geborene, zurückgezogen in Colorado lebende Wilber der meistgelesenste und meistübersetzte philosophische Schriftsteller Amerikas. Seine Bücher werden weltweit gelesen, seine Ideen intensiv aufgenommen. Auch in anthroposophischen Kreisen hat eine Auseinandersetzung begonnen. János Darvas stellt Hauptlinien seines großangelegten Gedankengebäudes vor, diskutiert markante Thesen sowie die Gesamtendenz seiner "Jahrtausendvision". (Dieser Beitrag erschien erstmals in der Wochenschrift Das Goetheanum. Aufnahme in unser Projekt mit freundlicher Genehmigung des Autors.)
Das Millenium in das wir eingetreten sind, fordert große Entwürfe - in Theorie und Praxis. Stückwerk aber scheint das Meiste zu sein, was sich als weltanschauliche Reflexion darbietet. Es herrscht Zurückhaltung und Skepsis gegenüber "großen Erzählungen", jedes Systemdenken, jede umfassende Schau bleiben behaftet mit dem Verdacht des bloß Schwärmerischen oder des tendenziell Totalitären. Nun aber meldet sich in einem universal angelegten Lebenswerk - Wilber blickt bereits auf vier Schaffensperioden zurück, und sieht sich in eine fünfte eingetreten - ein hochbegabter Autididakt zu Wort, der in außergewöhnlicher Gedankenarbeit, mit engagiertem Ernst, (der sich mit einem wohltuenden Schuss Selbstironie verbindet), die Aufgabe angeht, eine "Theory of Everything" zu entwickeln, eine integrale Gesamtvision von Mensch, Kosmos und Geist.
In diesem Entwurf werden die disparaten Erträge neuester natur- und kulturwissenschaftlicher, soziologischer, entwicklungspsychologischer, linguistischer, systemtheoretischer Erklärungsansätze ineins mit wegweisenden Geist-Traditionen aus West und Ost - von Plotin bis Hegel, von Nagarjuna bis Aurobindo -, zu einem differenzierten Bild verarbeitet. Es ist das Projekt einer umfassenden Kartographie ("mapping") des Bewusstseins und seiner Entwicklung, das kein geschlossenes, wohl aber ein schlüssiges und darstellbares System errichten will, ein Projekt, das sich zugleich dem Standard von "good science", wohlbegründeter Wissenschaft, verpflichtet weiß. Nicht nur die stupende Belesenheit Wilbers und seine scharfe Intelligenz, auch nicht bloß die eminent spirituelle Orientierung seines Entwurfs, die auf langer meditativer Praxis beruht, sondern auch die Durchführung im Detail sind imponierend. Die weitausgreifenden Ausführungen veranlassen den Leser, sofern er die Geduld aufbringt und deren Mäander mitmacht, eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven einzunehmen und mitzubedenken. Die verschiedenen Blickwinkel und ihre Zusammenschau sind sogar ein wesentlicher Gegenstand der Wilberschen Theorie selber.
Sich diesem Großangelegten und zugleich im Detail ausgeführten Gedankenwegen zu stellen gibt Anregungen in Fülle. Und doch bleibt ein Rest: Fragen, die sich meist erst im Nachklang größerer Gedankenbögen, aber auch an einzelnen Stellungnahmen ergeben. Im Folgenden versuche ich, einige Kraftlinien aus Wilbers letzter abgeschlossener Werkphase nachzuzeichnen. Diese vierte Werkphase integriert die drei vorigen und läßt ein ausgereiftes Gesamtbild erscheinen, das in der fünften in bestimmte Richtungen nuanciert wird. Ich werfe anschließend Fragen auf, die sich aus meinen durch den Umgang mit Anthroposophie angeregten Erfahrungen und Einsichten ergeben.
Holons, Ebenen und Quadranten
Zunächst ist da ein logisches Grundgerüst, ein Koordinatensystem, dass sich mehrdimensional entfaltet. Als Leitbegriff dient der Begriff der Holons (1). Das sind ganzheitliche Formen, die sich vom untersten Seinsbereich der materiellen Physiosphäre über die Gradationen der Lebenswelt (Biosphäre), bis hinein in die Stufungen des Bewussteins (Noosphäre) hindurchziehen. Ein Holon ist immer ein Ganzes auf der einen, niederen, und ein Teil für die nächstgelegene höhere Ebene. Partikelchen, Atome, Moleküle, Zellen, Organismen, Arten, Gattungen, Gesellschaftsorganismen bis hinein in Bewusstseinsformen können unter diesem Schlüsselbegriff aufsteigend erfaßt werden.
Diese Teilheiten/Ganzheiten "durchwandern" über einander liegende "Ebenen", auf denen neue Qualitäten "emergieren". Deren Auftauchen (Emergenz) liegt zwar auf den jeweils unten liegenden auf und braucht diese als Daseinsbedingung. Konsequent in ihrem Wesen zu verstehen sind sie aber nur von der jeweils höheren Ebene her. Mißachtet man die Effizienz des Höheren auf das Niedere, so entsteht Reduktionismus. Das kann grober Reduktionismus sein, wie es der Materialismus ist, oder aber ein subtiler, wie er gewissen Systemtheorien eignet. "Flachland-Weltanschauungen" nennt Wilber mit einem schlagenden Ausdruck diese Tendenzen. Ebenso fatal ist für Wilber freilich das andere Extrem, die Überbewertung des Höheren gegenüber dem Niederen. Maßlos idealistische oder spiritualistische Positionen sind für ihn "Elevationismus", der den Sockel der von unten her aufsteigenden, stützenden Holons mißachtet.
Beide Vereinseitigungen werden Wilber zufolge in vielen Theoriebildungen dadurch mitverursacht, dass man sich auf die Notwendigkeit nicht einlassen will, Phänomene unter verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, die jeweils andere Dimensionen beleuchten. Diese Sichtweisen, die auch unterschiedliche Diskursformen fordern, sind zusammengefaßt in das Schema von vier "Quadranten" : jedes Phänomen ("Holon") hat eine Außenseite,die im Stil der heutigen Wissenschaftskultur in einer "Es-Sprache"(Objektsprache) darstellbar ist. Es ist aber auch in einem Kontext, einem Bezugssystem eingefaßt. Ergänzend bedarf es einer Sichtweise, die auf den Innenaspekt der einzelnen "Holons" ausgerichtet ist (der eine "Ich-Sprache" adäquat ist), sowie einer, die auf die Innenseite eines Gesamtzusammenhanges zielt. Letztere muss den kulturellen Kontext mit aufnehmen, und in einer "Wir-Sprache" formuliert werden. Das Weltbild der Moderne ist zersplittert, weil eine echte Integration der vier "Quandranten" noch aussteht. Wilbers Devise für umfassende Wissenschaftlichkeit lautet deshalb: "all levels/ all quadrants (alle Ebenen/ alle Quadranten)".
Rationales Fundament - mystischer Aufstieg
Mit Hilfe dieses Grundgerüstes wird eine Reise in Ursprünge wie in Zukunftsperspektiven der Bewußtseinsentwicklung angeregt, die immer wieder Bezüge auf alleraktuellste Zeitprobleme mit einbaut. Virtuos und beredt, oft humorvoll und nicht selten polemisch setzt sich Wilber mit solchen Symptomen auseinander. Eine dieser Polemiken richtet sich gegen jene weitverbreitete gedankenlose Spiritualität, die sich für befugt hält, das Denken als Hindernis für geistige Erfahrung zu deklarieren. Eine solche Spiritualität, so Wilber, verfällt der Verwechslung von "prä" (vor) und "trans" (darüberhinaus). Alte Bewusstseinsformen werden aufgewärmt und als Neues verkauft.
Viele spirituelle Bestrebungen,etwa der New Age Bewegung, sind in Wilbers Augen solche illegitime Rückfälle in menschheitliche Frühstufen. Wilbers Wertschätzung des rationalen Denkens kommt in dem schönen Satz zur Sprache: "Rationalität ist die große Pforte zum Unsichtbaren, zu sovielen Geheimnissen, die den Sinnen und Konventionen verschlossen bleiben (weshalb übrigens alle Mystik transrational und nicht antirational ist; "rechtes Denken" geht stets der "rechten Meditation" voraus)." (2) Der Wert der Rationalität als unumgänglicher Durchgangspunkt wird emphatisch vertreten. Auch die rational nachvollziehbare Verarbeitung höherer Bewusstseinsarten, die "Rekonstruktion des kontemplativen Bewußtseins" fordert Wilber konsequent ein und macht Vorschläge in dieser Richtung. Um die Herausbildung und Struktur von Bewusstseinsstufen einsichtig zu machen, greift Wilber unter anderem auf Jean Gebser zurück (3).
Aus dem "Archaischen", "Magischen", "Mythischen" und "Mentalen" (in der sich das spezifisch Rationale bildet) heraus ist Gebser zufolge die Entwicklung an eine Grenze gekommen, an der sich "integrales" Bewußtsein ankündigt. "Schau-Logik" nennt Ken Wilber den greifbaren Ansatzpunkt dafür: die Fähigkeit, auf rationelles Denken hinzublicken erweist sich als selbstevidentes Hervortreten eines Neuartigen.. Wilbers Blick steigt aber noch weiter hinauf. Zur Charakterisierung dessen, was auch noch über dieser Stufe hinaus liegt, lehnt sich Wilber an Kategorien der Mystik an, vor allem der indischen Vedanta-Lehre und des ostasiatischen Mahayana-Buddhismus, aber auch an den Berichten christlicher Mystiker.
Die Berührungspunkte und Verwandtschaften des Wilberschen Thematiken zu denjenigen, die sich im Werk Steiners finden, scheinen offensichtlich. Offensichtlich sind zugleich die einschneidenden Unterschiede. Ich werfe im Folgenden Fragen auf, die ich thesenartig formuliere um die Konturen klar zu halten. Sie sind weder beckmesserisch noch inquisitorisch gemeint. Sie machen aber unverholen, weil sie von der Anthroposophie her gestellt sind, in Wilbers Gesamtschau auf Leerstellen aufmerksam, die sich aus diesem Blickwinkel naturgemäß ergeben. Dass auch die "Gegenprobe" - Rückfragen aus Wilberscher Sicht in Richtung Anthroposophie - möglich ist, bleibt mir dabei voll bewußt.
Was auf der Landkarte nicht verzeichnet ist
Wilbers "Schau-Logik" verweist deutlich auf die Leistung der Bewußtseinsseele. Nicht aber wird klar ersichtlich, wie sich der Übergang von der Ratio zur Schau gestaltet. Dass "rechtes Denken" der "rechten Meditation" vorausgeht, ist nur das eine. Ein Anderes ist: Reines, tätiges Denken geht unmittelbar in Meditation über. Dieses Moment wird im "Denkerleben", wie es Rudolf Steiner anregt, erfahren. Die Folge davon ist, dass nicht das Großprojekt einer vollständigen Kartographie der Seins- und Bewußtseinsstufen in den Vordergrund rückt, sondern dasjenige einer "Spiritualisierung der Intelligenz" (Rudolf Steiner).
Die sich im Denkgrund vollziehende Wende zum Geist bildet ein Forschungsorgan, dass selber in die Phänomene eindringt. Wilber hingegen arbeitet die Forschung vieler Gebiete von der Literatur her auf, um sie in der Gesamtschau einzufassen und einzuordnen.
Das Denkorgan wird bei Steiner in einer ersten Stufe zum Organ eines (nicht-visionären) Bildbewußtseins gewandelt, in dessen Wahrnehmungsfeld "Imaginationen" zur Geltung kommen. Diese Qualität bleibt, soweit ich sehen kann, bei Wilber weitgehend unberücksichtigt. Sogar eine gewisse antiimaginative Tendenz ist in seiner Bewertung des Mythischen festzustellen. Mythos ist für ihn im Grunde ein Relikt abgelebter Bewusstseinsstufen, soziologisch relevant, nicht aber als neu zu gewinnendes (auf höherer Stufe "integriertes") Erkenntnisobjekt brauchbar.
Damit im Zusammenhang steht, dass sich in Wilbers großer Weltkarte ein weiteres, noch bedeutsameres "No-mans -Land" findet. Eine plurale geistige Wesenswelt wird nicht kartographiert. Rudolf Steiners hingegen verweist auf reale Entitäten, die auf neue Art erforscht, nicht mythisch erträumt oder aus altem Wissen aufgewärmt werden.. Diese Entitäten schreiten dynamisch fort. Die Entdeckung und Darstellung dieser evolutiven Dynamik geistiger Hierarchien, und deren "Emergenzen" auf neuen Daseins- und Bewusstseinsebenen gehört zu den originärsten Erträgen von Rudolf Steiners Forschung.
"Leerheit" und "Logos"
Wilbers Ausblick auf höhere Bewußtseinsarten gipfelt im Topos der Leerheit (Shunyata), des nichtdeterminierten, nicht-dualen Bewußtseins, wie ihn der Mahayana-Buddhismus als ultime Realität lehrt. Der Leerheit - die keine nihilistische Leere ist (4) - inne zu werden steht im Zentrum spiritueller Bestrebungungen aller Schulen dieser Richtung, und auch in im Mittelpunkt von Wilbers Spiritualität. Das Viele und das Eine werden in dieser Erfahrung in unmittelbarer Intuition ineins erfahren. Das geschieht aber nicht durch eine Vielheit geistig individualiserter Wesenheiten hindurch. Letztere liegen für das mystische Erkenntnisinteresse dieser Schulen abseits. Den "Göttern" gegenüber ist auch letztendlich nicht zu entscheiden, ob sie Projektionen oder Wirklichkeiten sind. Es kommen in diesen Lehren, ebensowenig bei Wilber, auch keine Schöpfungsprinzipien und keine Schöpfungsdramatik zur Geltung.
In Entsprechung zum Nicht-Dualen Wilbers ist Rudolf Steiners Leitprinzip in der Wurzel "Monismus". Er wird in den Grunderfahrungen der frühen philosophischen Schriften gewonnen. Von dort her mündet er in das Innewerden des Schöpferischen als Logos. In der Grunderfahrung ist ein erkennender Zugang zu diesem Logos erfaßt, dessen Vergegenwärtigung den meditativen Aufstieg zu neuen Bewusstseinebenen durchzieht. Auf der anderen Seite wird der kosmische "Abstieg" des Logos stufenweise durch die hierarchischen Wesenswelten hindurch nachvollzogen und im Zentralereignis der Inkarnation in Jesus von Nazareth identifiziert.
Leerheit und Logos: das sind zunächst unterschiedliche Chiffren der Nicht-Dualität. Deren Annäherung - nicht spekulativ, sondern in erfahrendem Erkennen - könnte von großer Bedeutung sein (5). Hier tut sich eine der tiefgründigsten Fragen in der Begegnung zwischen Buddhismus und Christentum auf. Rudolf Steiners Weg jedenfalls schließt sich in der Tat auf neuer Stufe mit Themen der christlichen Tradition und den ihnen zu Grunde liegenden Impulsen zusammen. Das Evolutionsdenken der Neuzeit fußt ja letztendlich auf der christlich impulsierten Logostradition des Abendlands. Anthroposophie macht das bewußt und möchte beide - die in einen Gegensatz geraten sind - auf einer neuen Stufe zusammenführen. Kann Evolution auch von Shunyata her erfaßt werden? Müßte dann in Shunyata nicht auch der Logos aufkeimen? Könnte andernfalls das Problem auftreten, dass der Evolutionsgedanke nicht gehalten werden kann? (6) Ob im Logos auch Shunyata hell wird, ist freilich die andere Frage, die sich dem logosorientiertem Bewusstsein unserer Zeit unabweislich stellt. Das große menschheitsprägende Weltkulturerbe des spirituellen Christentums jedenfalls scheint, auch als historisches Material, für Wilbers Kartographie letztlich eine "terra incognita" zu bleiben, trotz seiner tiefen, enthusiastischen Beziehung zum Platonismus und zum deutschen Idealismus, trotz der in mancher Hinsicht scharfsichtigen Analyse dessen, was er christlichen Reduktionismus nennt. Jesus - in seinen Augen einer der großen Lehrer nicht-dualen Bewusstseins - wurde ihm zufolge unzulässigerweise zum Gott mythologisiert.. Und Jahwe ist nichts anderes als "durch und durch eine mythische Gottheit, ein egozentrischer, anthropozentrischer lokaler Vulkangott" (7). Ist der oben erwähnte, neuartige Zugang zu Logos und Mythos real, so sind solche Urteile selber unzweifelhaft reduktionistisch.
Und doch bleibt die Tatsache bestehen, dass Wilbers Werk etwas leistet, was fällig ist. Es gibt keinen Grund, seinen weckenden Anregungen, und deren gibt es viele im Kleinen wie im Großen, nicht zu würdigen. Im Gegenteil: Ken Wilber tritt als als ein wissenschaftlich orientierter Spiritualist auf, der Bedeutendes sichtbar macht. Seine Diagnose der "Prä/Trans"-Verwechlungen, seine gedankenkräftigen Widerlegungen reduktionistischer Weltsichten etwa sind wichtige Beiträge zu entscheidenden Fragestellungen der Gegenwart. Die Beschäftigung mit Wilbers Denken gibt auch produktiv Anlass zu Rückbesinnung auch auf die Grundlagen der anthroposophischen Geisteswissenschaft, selbst dann, wenn Wilber seinerseits deren Forschungsart und ihre christologische Dimension nicht würdigen kann. Für Anthroposophen, die sich in offenem, wachem Weltinteresse den geistigen Erscheinungen der Zeit stellen, besteht kein Grund, seinem Denken nicht auf Augenhöhe begegnen zu wollen und zu können - so schwierig das im Einzelnen auch sein mag angesichts der Fülle an Wissen, der Schärfe der Argumentationskraft und der spezifischen spirituellen Erfahrungen, die sein Weltbild stützen.
(Dieser Beitrag erschien erstmals in der Wochenschrift Das Goetheanum. Aufnahme in unser Projekt mit freundlicher Genehmigung des Autors.)
1. Der Begriff geht auf den ungarisch-britischen Schriftsteller und Essayisten Arthur Koestler zurück 2. Eros, Kosmos, Logos. Eine Jahrtausendvision Frankfurt am Main 2000, Fischer Taschenbuch Verlag S. 221. "Rechtes Denken" und "Rechte Meditation" sind Übungstufen des Achtgliedrigen Pfades im klassischen Buddhismus. 3. Jean Gebser, Ursprung und Gegenwart, Schaffhausen 19992, Novalis-Verlag 4. Keiji Nishitani, Nihilismus und shunyata, in: Was ist Religion, Frankfurt am Main 19862 5. Es gibt auch in der abendländischen Tradition Denker, die dem Geist von Shunyata in mancher Hinsicht nahe stehen, etwa Meister Eckhard oder Martin Heidegger. Umgekehrt ist ein Ringen um den Logosgehalt von Shunyata bei den japanischen Philosophen der "Schule von Kyoto" zu verzeichnen. 6. Der deutsche Titel von Wilbers großem Werk: "Eros, Kosmos, Logos" ist übrigens bezüglich des darin enthaltenen Terminus "Logos" irreführend. Der Titel des amerikanischen Orginals lautet: "Sex, Ecology, Spirituality." 7. Eros, Kosmos, Logos, S. 426
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