Der amerikanische Autor Jonathan S. Foer hat es mit einem grundsachlichen Buch geschafft, das hoch emotionale und stark verdrängte Problem des überhöhten Fleischkonsums zum Thema in aller Munde zu machen. Sebastian Gronbach erklärt die Überzeugungskraft dieses Buches.
Wo über Anthroposophie und Waldorfpädagogik diskutiert wird, beginnt schnell eine giftige Auseinandersetzung von GegnerInnen und BefürworterInnen der mit beiden Begriffen verbundenen Konzepte. Da ist es eine angenehme Abwechslung, wenn sich gelegentlich auch einmal eine nüchterne reflektierte Betrachtung dieser Themenfelder kundtut. Vor Kurzem und per Zufall fiel mir ein aus einer Magisterarbeit hervorgegangenes Büchlein mit dem Titel Die Waldorfpädagogik im 21. Jahrhundert in die Hand, das das Thema Waldorf auf sehr sachliche Art kritisch diskutiert. Irritierenderweise blieb gerade diesem Buch, anders als den meisten unseriösen Darstellungen, bisher jede mediale Aufmerksamkeit versagt.